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Der Meister der akrobatischen Physical Comedy und des absurden Wortwitzes ist wieder auf Sendung. Ab dem 27. Juli heißt es elf Folgen lang »Mircomania« auf Sat.1. Warum, wie-so, weshalb erfahrt Ihr im Interview.
Ist »Mircomania« Ihr Comeback?
Nein, das klingt ja so, als ob Barbara Streisand nach zehn Jahren Pause wiederkäme. Ich hatte immer meine Projekte, war in Filmen und Comedy-Shows dabei. Und nebenbei ist schließlich »Mircomania« entstanden.
Welche Figur aus „Mircomania“ liegt Ihnen besonders am Herzen?
Das ist Johnny Johnnie, der oberschräge Entertainer. Die Figur ist durch puren Zufall vor zwei Jahren bei einem Auftritt mit Helge Schneider und seiner Band entstanden. Ich hatte zufällig eine Perücke dabei und habe mir einen alten Anzug angezogen. Seine Ansage fürs Publikum war minimal. Ich bin ‘rausgegangen als ganz schlechter Entertainer, der unvorbereitet zur falschen Show kommt. Und nachher wusste ich: die Figur will ich unbedingt behalten.
Manche Ihrer Bewegungen und Gags erinnern stark an Jerry Lewis. Zufall?
Ich gebe zu, dass ich ein großer Fan von ihm bin, schon immer war. Ich habe ihn im Fernsehen angesehen und gut beobachtet. Als Comedian kommt man einfach nicht an ihm vorbei. Was mir aber am meisten imponiert, ist, dass er nur die Dinge gemacht hat, die er selbst komisch fand. Nicht solche Sketche wie: „Guten Abend, Herr Doktor, Palimm-Palimm.“ Er hatte ein gutes Timing, ist ein komischer Mensch und Perfektionist.
Mit »Mircomania« gehen Sie neue Wege...
Ich hoffe, dass die ungewöhnliche Optik aus Comic und Realität viele zum Reinschauen animiert. Motto: „Na, der Nontschew ist zwar scheiße, aber die Bilder sind bunt.“ Jeder kann sich ja aussuchen, warum er die Sendung guckt, nur gucken müssen sie.
interview: jörg kanzler foto: sat.1
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