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Es beginnt wie immer ganz harmlos. Die Innenarchitektin Jane Emelin zieht in eine New Yorker Wohnung ein, die sie von ihrer verstorbenen Tante geerbt hat. Doch schon bald geschehen diese merkwürdigen Dinge: Ihre Tante ist alles andere als friedlich verstorben, Leute huschen durchs Haus, mysteriöse Droh-Zettel liegen vor der Tür und über das Fenster zum Hof lässt sich auch wenig Beruhigendes beobachten. Der zunehmende Psycho-Terror scheint von der Wohnung eine Etage tiefer auszugehen: dem »4th Floor« , wo angeblich eine 80-jährige Frau wohnt.
Juliette Lewis hat in ihren Filmen alle erdenkliche Angst durchlitten und einiges an Schrecken verbreitet – siehe »Kalifornia« oder »Natural Born Killers«. Vergleichsweise sparsam greift hier der Schrecken um sich: Ein unbekannter Gegner zehrt an ihren Nerven, ein Hauch Old-School-Horror weht durch die Story. Hitchcock lässt grüßen, Fans von hallenden Schritten im Treppenhaus sind hier richtig. Suspense statt Scream. Ein solider Film, der gerade in seiner Banalität mitzittern lässt.
text: volker peschel foto: kinowelt
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